1500 PUNKTE ALS GESCHENK FÜR DEINE REGISTRIERUNG – löse sie bei deinem ersten Einkauf ein!

Brauchen Hunde überhaupt Regeln?

Brauchen Hunde überhaupt Regeln?

Na, na… kennen wir das nicht alle?
Diese traurigen Blicke, das Betteln – und irgendwie ist es auch so süß, wenn sie etwas anstellen.
Statt Grenzen zu setzen (und nein, ich meine keine Aggression), zücken viele lieber das Handy, filmen oder fotografieren – und schon geht’s ab auf Facebook, damit es möglichst viele Likes gibt. Als Bestätigung, dass das, was sie tun, richtig ist.

Bitte nicht falsch verstehen:
Ich liebe diese Videos. Und zu Hause bin ich definitiv der „gute Cop“.
Aber tief im Inneren weiß ich: so ganz richtig ist es nicht 😄

Magyari Detti kutyaherbológus

Guter Cop, böser Cop

Bei uns ist Viktor der „böse Cop“.
Er steht für Regeln, Grenzen und Konsequenz.

Wenn ich alleine mit den beiden „Kartoffelfröschen“ bin, benehmen sie sich, als hätten sie Zauberpilze gegessen.
Ganz ehrlich – wie Kinder nach drei Kilo Schokolade: Zuckerschock, Herumhüpfen wie Ziegen 😂
Da kannst du sagen, was du willst – „Hör auf“, „Lass das“, „Jetzt reicht’s“ – völlig sinnlos.

Ich habe zwar noch keine eigenen Kinder, aber drei jüngere Brüder.
Und laut meiner Mutter war ich selbst auch kein Engel… also ja: Regeln und Grenzen sind nötig 😄

Regeln sind keine Grausamkeit

Bevor du jetzt denkst, ich sage das nur, weil es für uns Menschen bequemer ist, wenn der Hund brav ist: nein.
Wir spielen mit ihnen, trainieren sie, und ja – manchmal dürfen sie auch richtig herumtoben.
Zu Hause wird regelmäßig das Wohnzimmer „umgestaltet“.

Seit wir in eine größere Wohnung gezogen sind, sind Schlafzimmer, Ankleidezimmer und Gästezimmer tabu.
Anfangs waren wir da nicht konsequent – mal durften sie rein, mal nicht.
Aber wir haben gemerkt: Alle schlafen besser, wenn wir getrennt sind.

Bosco ist ohnehin kein Kuschelhund, er hat nie bei uns geschlafen.
Und Tódi kommt bestens mit Bosco klar.
Wir sind den ganzen Tag zusammen – also brauchen sie auch etwas Me-Time. Und wir auch.

Alltag mit Regeln

Eine weitere Regel von Viktor:
Wenn wir das Futter vorbereiten, müssen sie im Esszimmer oder Flur warten.
Wir sind einfach zu oft über sie gestolpert und hatten Angst, sie aus Versehen zu treten.

Wenn Viktor das Futter macht, kommen sie gar nicht in die Küche.
Wenn ich dran bin… na ja, sagen wir: halb erfolgreich 😄

Hunde wollen Aufgaben

Ich habe einmal gelesen, dass Hunde so „programmiert“ sind, dass sie ständig darauf achten, womit sie ihrem Menschen – ihrem Rudelführer – gefallen können.
Sie warten auf Aufgaben und wollen sie erfüllen.
Das macht sie glücklich und motiviert.

Wie stark dieses Bedürfnis ist, hängt natürlich von der Rasse und dem Lebensstil ab.

Bosco & Tódi – zwei völlig unterschiedliche Typen

Bosco ist kaum durch Bewegung zu motivieren.
Kurzzeitig ja, aber er ist eher der „Beobachter“.
Er wartet auf Anweisungen, will verstehen und ausführen.

Er beherrscht Sitz, Pfote, Dreh dich, Bleib, Platz, High Five – und das alles sogar ohne Worte, nur mit Handzeichen.
Er liebt Suchspiele:
„Wo ist dein Spielzeug? Such es!“

Das Einzige, was er körperlich wirklich liebt, ist Schwimmen.
Das könnte er tagelang ohne Pause machen 🏊‍♂️

Tódi hingegen ist das komplette Gegenteil – eine Energiebombe.
Er würde den ganzen Tag rennen.

Sobald es etwas kühler wird, möchte ich mit ihm ins Gelände joggen – fern von Stadtlärm und Ablenkung.
In der Stadt klappt das mit Geschirr auch schon ganz gut.

Einmal meinte jemand:
„Wie rennt dieser kleine Hund so schnell, wenn er nicht mal richtig sieht?!“
Keine Ahnung – aber mit ihm könnte man bis ans Ende der Welt laufen 😄

Was wir gelernt haben

Ich will nicht sagen, dass unser Weg der einzig richtige ist.
Aber wir sehen es an unseren Hunden:

Wenn wir viel arbeiten und uns weniger mit ihnen beschäftigen, werden sie unruhiger und schwerer zu handhaben.
Wenn wir uns Zeit nehmen und unsere eigenen Regeln einhalten, genießen sie das – und lieben ihre Aufgaben.

Und eines ist immer wichtig:
Positive Bestätigung.