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5 Grundregeln für gekochte Mahlzeiten – dein Hund wird es dir danken!

5 Grundregeln für gekochte Mahlzeiten – dein Hund wird es dir danken!

Immer mehr Menschen ersetzen Trockenfutter durch andere Fütterungsformen – meist entscheiden sie sich für gekochte Rationen oder Rohfütterung. Ich halte beides grundsätzlich für besser als Trockenfutter. Darüber möchte ich nicht streiten. Es gibt seriöse Firmen, die gutes Trockenfutter herstellen – trotzdem siehst du nie den gesamten Prozess.

Magyari Detti kutyaherbológus

Fünf Grundregeln fürs Kochen

  1. Setze auf Vielfalt: Stelle den Speiseplan aus unterschiedlichen Gemüsesorten, Früchten, Innereien und Fleischsorten zusammen.
  2. Ergänze Kalzium, außer du gibst zusätzlich zu gekochtem Futter auch rohe fleischige Knochen als Kauartikel (z. B. Rinder-Markknochen).
  3. Ist dein Hund wenig aktiv und neigt zu Übergewicht, wähle eher mageres Fleisch – und koche Geflügelhaut und Fett lieber nicht mit.
  4. Je weniger abwechslungsreich die Ernährung, desto eher werden Nahrungsergänzungen nötig.
  5. Sprich mit einem Tierarzt oder einem Tierernährungsberater, der den zusammengestellten Plan prüfen und freigeben kann.

Was der Napf idealerweise enthalten sollte

Fleisch & andere tierische Produkte

Sie sollten etwa die Hälfte der gekochten Mahlzeit ausmachen.
Wenn dein Hund davon zunimmt, reduziere nicht automatisch nur die Futtermenge – bewege ihn lieber mehr und vermeide fettes Fleisch.

Rohe fleischige Knochen (optional)

Wenn du dich dafür entscheidest, können sie bis zu ein Drittel der Mahlzeit ausmachen – die passende Menge findest du am besten über die Kotkonsistenz.

Wenn dein Hund nicht auf Huhn allergisch reagiert, kannst du z. B. Hühnerhälse oder Rücken geben.
Wenn du Angst hast, dass er nicht gut kaut: mit einem Beil zerteilen und leicht anklopfen.

WICHTIG:

  • Niemals hohle Knochen füttern (z. B. Keule, Flügel usw.).
  • Niemals gekochte Knochen füttern.
    Beides kann splittern und gefährlich sein.

Innerei, die man fast wie Fleisch zählt

Zum Beispiel Herz. Geflügelherz, Rinder- oder Schweineherz ist geeignet.
Hier kann auch Schwein verwendet werden, weil die Nahrung gekocht ist.

Fisch

Fisch ist eine natürliche Vitamin-D-Quelle (die sonst oft ergänzt werden muss).
Du kannst auch Dosenfisch geben – nicht in Öl, sondern in Wasser (z. B. Sprotten/kleine Heringe). Auch Süßwasserfische sind eine gute Option.

Innereien (klassisch)

Leber ist sehr wichtig: Sie sollte ca. 5 % der Gesamtration ausmachen, wenn du täglich gibst – oder etwas mehr, wenn du sie jeden zweiten Tag fütterst.
Geflügelleber (gekocht) enthält ebenfalls viele Nährstoffe, am besten ist jedoch Rinderleber – und davon reicht meist schon wenig für lange Zeit.

Ei

Ein extrem gutes „Supplement“ für fast jeden Hund. Hühner- oder Wachtelei ist beides möglich.
Nicht täglich nötig, aber 1–2× pro Woche ist super.

Milchprodukte

Viele geben Joghurt oder Kefir. Beides kann eine gute Wahl sein – aber idealerweise hausgemacht oder vom Markt, weil viele Supermarktprodukte sehr wenig Probiotika enthalten.
Käse lieber vermeiden, da er meist sehr fett ist.

Gemüse & Obst

Auch wenn ein Wolf keine Äpfel pflückt oder Brombeeren sammelt: Gemüse und Obst enthalten wertvolle Ballaststoffe, Vitamine, Antioxidantien und Nährstoffe – die der Wolf auch über den Mageninhalt der Beute aufnehmen konnte.

Interessant: Dunkel gefärbtes Gemüse und Obst enthält oft die meisten Nährstoffe.
Wir haben eine Liste mit sicheren und gefährlichen Sorten erstellt – die verlinke ich im Kommentar.

Stärkehaltige Kohlenhydrate

Hier gehen die Meinungen auseinander. Grundsätzlich brauchen viele Hunde eine passende Kohlenhydratquelle – aber bitte nicht Mais oder Kartoffeln „als Standard“.
Gute Optionen sind hochwertiger Naturreis, Bulgur, Hirse oder Hafer.
Wichtig: Diese sollten sehr weich / breiig gekocht werden, damit Hunde sie gut verdauen können.

Blattgemüse & nicht-stärkehaltiges Gemüse

Kalorienarm – theoretisch in vielen Mengen möglich. Praktisch sehr hilfreich, wenn dein Hund abnehmen soll, aber trotzdem großen Appetit hat.
Zu viel kann allerdings Blähungen verursachen… wir wissen alle, was das bedeutet 😄

Brokkoli und Blumenkohl können außerdem die Schilddrüsenfunktion beeinflussen – deshalb diese bitte immer kochen.
Andere Gemüse kannst du auch pürieren und unter das gekochte Futter mischen – so bleiben viele Vitamine erhalten.

Getreide

Ein kontroverses Thema, aber viele Beobachtungen sprechen dafür, dass Getreide allergische Symptome und entzündliche Prozesse verstärken kann.
Einige Sorten enthalten Gluten, was bei manchen Hunden Verdauungsprobleme verursachen kann.
Wenn du Getreide gibst, greife lieber zu glutenfreien Varianten wie Hirse.

Nahrungsergänzungen

Ergänzungen am besten saisonal und kurweise einsetzen – passend zu den Bedürfnissen deines Hundes.

Einen gesunden Tag!
Magyari Detti
Hundeherbalistin