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Was verursacht saures Erbrechen bei Hunden – und was kannst du dagegen tun?

Was verursacht saures Erbrechen bei Hunden – und was kannst du dagegen tun?

Hunde erbrechen. Das ist eine Tatsache, die man nicht schönreden kann.
In den meisten Fällen ist das kein großes Problem und hört schnell wieder auf.
Aber was ist mit saurem bzw. galligem Erbrechen, das gelblich, schleimig, schaumig oder grünlich sein kann, meist geruchlos ist und oft einmal täglich auftritt?

Magyari Detti kutyaherbológus

Was ist Galle?

Galle wird in der Leber und der Gallenblase gebildet.
Sie wird im Dünndarm benötigt, um Fette und Öle zu verdauen und die Aufnahme von Nährstoffen zu unterstützen.

„Galle entsteht aus recycelten roten Blutkörperchen, die im Stoffwechsel der Leberzellen zu Bilirubin umgewandelt werden.
Das Bilirubin gelangt über die Gallengänge in die Gallenblase und hilft dort bei der Fettverdauung.
Galle ist stark alkalisch und neutralisiert den sauren Mageninhalt, um die empfindliche Schleimhaut des Dünndarms zu schützen.
Gelangt Magensäure durch den Pförtner (Pylorus) in den Zwölffingerdarm, schließt sich dieser normalerweise.
Schließt er sich nicht, kann Galle in den Magen zurückfließen und mit der dort verbliebenen Säure reagieren.
Genau das siehst du, wenn dein Hund gelbes Erbrechen zeigt.“
– Quelle: dogsnaturallymagazine.com

Mögliche Ursachen

1. Leerer Magen

Das ist die häufigste Ursache für saures Erbrechen.

Fehlende Nahrung kann dazu führen, dass sich Galle ansammelt und die Magenschleimhaut reizt.
Mit zunehmendem Alter tritt dieses Problem oft häufiger auf.

Was helfen kann:

  • kleinere Portionen, dafür mehrmals täglich füttern

  • vor dem Schlafengehen einen kleinen Snack geben

2. Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie

Viele bewusste Hundehalter vermeiden bereits Zutaten wie Mais, Weizen, Fleischmehle oder minderwertige Rohstoffe.
Trotzdem kann sich mit der Zeit eine Unverträglichkeit gegen fast alles entwickeln.

Das ist oft ein Zeichen eines geschwächten Darms.

Der Darm ist von einer Schleimhaut ausgekleidet, die verhindert, dass Krankheitserreger in den Blutkreislauf gelangen.
Diese Schutzschicht kann jedoch durch Medikamente, falsche Ernährung, Stress oder Durchfall geschädigt werden.

Ist die Darmschleimhaut beschädigt, können Stoffe in den Blutkreislauf gelangen wie:

  • Bakterien
  • Krankheitserreger
  • Viren
  • unverdauten Nahrungsbestandteile
  • Giftstoffe

Das nennt man das Leaky-Gut-Syndrom, das langfristig zu chronischen Problemen führen kann, z. B.:
Allergien, Futtermittelintoleranzen, Gelenkentzündungen, Autoimmunerkrankungen – und sogar Krebs.

Wichtiger Hinweis

Nicht nur Grasfressen weist auf einen übersäuerten Magen hin.
Wenn dein Hund Sand oder Erde leckt, ist das kein Mineralstoffmangel, sondern meist ein Zeichen für ein gestörtes Verdauungssystem.

Warum ich Säureblocker kritisch sehe

Ich halte Säureblocker nicht für eine gute langfristige Lösung.
Vielleicht hört das Erbrechen auf – vielleicht auch nicht.
Aber selbst wenn: Die Ursache wird nicht behandelt, nur das Symptom unterdrückt.

Mir ist wichtig, dass mein Hund nicht nur „nach außen hin“ gesund wirkt, sondern es auch wirklich ist – medizinisch und ganzheitlich.

Natürliche Möglichkeiten zur Unterstützung

Diese Lebensmittel kannst du dem Futter beimischen:

  • Gurke
  • Naturjoghurt
  • Zucchini

Sie wirken basisch und helfen, den Magen zu beruhigen.

Unterstützung mit Kräutern & Probiotika

Wenn du das gesamte Verdauungssystem unterstützen möchtest, kannst du das auch mit Kräuterpräparaten tun – ohne sofort zu Medikamenten zu greifen.

Die Mischung Happy Tummy habe ich so zusammengestellt, dass sie den Magen beruhigt und bei Reflux das Gleichgewicht wiederherstellt – auch dann, wenn bereits leichte Reizungen der Magen- oder Speiseröhrenschleimhaut bestehen.

Sensitive Care unterstützt neben dem Magen auch den Darm:
Mit 9 probiotischen Bakterienstämmen hilft es, die Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen.
Die enthaltene Ulmenrinde (Slippery Elm) bildet im Magen eine gelartige Schicht, die die Darmschleimhaut hydratisiert, die schützenden Darmzotten regeneriert und den Blutkreislauf vor schädlichen Stoffen schützt.

Probiotika – nicht nur bei Problemen

Eine Probiotika-Kur ist nicht nur sinnvoll, wenn bereits Beschwerden bestehen.
Auch der Darm von Hunden braucht Unterstützung – vor allem zur Vorbeugung.

Mit regelmäßiger Verdauungsunterstützung lassen sich viele Krankheiten vermeiden.
Auch bei Hunden gilt: Gesundheit beginnt im Darm.

Wichtiger Hinweis zum Schluss

Dein Hund sollte immer von einem Tierarzt untersucht werden.
Beginne mit einer Kur erst dann, wenn du genau weißt, was das Problem ist.

Experimente und zufällige Ratschläge aus Gruppen führen nicht immer zum Ziel.
Informiere deinen Tierarzt unbedingt, wenn du zuerst natürliche Wege ausprobieren möchtest – und suche dir idealerweise einen Tierarzt, der diesen Ansatz unterstützt.

Wenn du unsicher bist oder fachlichen Rat brauchst, kontaktiere gerne unseren Kundenservice.

Bleib gesund!
Magyari Detti
Hundeherbalistin