Der Pilz der Unsterblichkeit.
So wird der Ganoderma lucidum, auch bekannt als Reishi oder Glänzender Lackporling, seit Jahrhunderten in der östlichen Medizin genannt. Wer würde sich nicht wünschen, dass sein Hund für immer lebt? Leider kann selbst dieser besondere Heilpilz kein ewiges Leben schenken – aber er kann die gemeinsam verbrachte Zeit deutlich verlängern.
6 Gründe, warum du deinem Hund Reishi (Glänzender Lackporling) geben solltest
Schauen wir uns an, was Wissenschaftler und Forscher über diesen kraftvollen Heilpilz sagen, der in der chinesischen Medizin seit Jahrtausenden hoch geschätzt wird.
Zur Wirkung von Heilpilzen laufen weltweit zahlreiche parallele Studien – mit beeindruckenden Ergebnissen. Eine Studie aus dem Jahr 2012 von Priya Batra und Kolleg:innen (Maharishi Markandeshwar University, Indien) bezeichnete Reishi als
„bitteren Pilz mit erstaunlichen gesundheitlichen Vorteilen“
und fasste seine wichtigsten Eigenschaften zusammen:
- Unterstützung des Immunsystems
- Entzündungshemmend
- Antioxidativ
- Leberschützend
- Unterstützt die Nierengesundheit
- Lindert allergische Reaktionen
- Reguliert den Blutzuckerspiegel
- Kann den Blutdruck regulieren
Dank dieser vielseitigen Wirkungen kann Reishi auch für die Gesundheit von Hunden eine wertvolle Ergänzung sein.
6 gute Gründe, Reishi in den Speiseplan deines Hundes zu integrieren
1. Unterstützung im Kampf gegen Tumore
Reishi wird in China und Japan seit Langem in der Krebstherapie eingesetzt. Er enthält Triterpene – bioaktive Verbindungen mit zahlreichen medizinischen Eigenschaften.
Studien der Universität Peking und der Universität Macau haben krebshemmende Effekte nachgewiesen. Zudem enthält Reishi Beta-Glucane, komplexe Zucker, die das Immunsystem modulieren – sie stärken es, ohne es zu überreizen.
Forschungen zeigen, dass Reishi das Immunsystem im Kampf gegen Krebs unterstützen, das Tumorwachstum verlangsamen und in manchen Fällen sogar die Anzahl von Tumoren reduzieren kann. Auch die Bildung von Metastasen kann gehemmt werden.
Wissenschaftler der University of Chicago stellten zudem fest, dass Reishi Übelkeit und Erbrechen bei Ratten während einer Chemotherapie reduzierte.
2. Schutz für die Leber
Reishi besitzt starke antioxidative Eigenschaften, die die Leber nähren, entlasten und schützen. Er hilft, freie Radikale zu neutralisieren, die die Leberfunktion beeinträchtigen können.
Studien an der China Medical University in Taiwan zeigten, dass Reishi bei Ratten Leberfibrose rückgängig machen konnte – das Endstadium der Fettlebererkrankung. Auch bei Hepatitis B und Leberzirrhose wird Reishi beim Menschen eingesetzt. Das unterstreicht seine außergewöhnliche Heilkraft.
3. Regulierung des Blutzuckerspiegels
Forschungen zeigen, dass Reishi bei der Behandlung von Diabetes unterstützen kann. Studien taiwanesischer Universitäten ergaben, dass er den Blutzuckerspiegel senken und die Glukoseregulation verbessern kann.
Eine weitere Studie der Peking University Health Science Center zeigte, dass Reishi Nierenschäden bei Diabetikern vorbeugen oder verlangsamen kann. Zudem fördern die enthaltenen Polysaccharide die Wundheilung.
4. Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems
Auch wenn es noch an großen klinischen Studien fehlt, wird Reishi in der asiatischen Medizin seit Langem zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt. In Japan ist er fester Bestandteil traditioneller Therapien bei Durchblutungsstörungen.
Studien zeigen, dass Reishi gefäßerweiternd wirkt, die Durchblutung verbessert und das Herz entlastet. Er kann den Blutdruck senken und bei Herzrhythmusstörungen unterstützend wirken.
⚠️ Wichtig: Reishi kann blutverdünnend wirken – daher nicht gleichzeitig mit Blutverdünnern anwenden.
5. Linderung von Allergien
Reishi enthält Ganodersäuren, die die Freisetzung von Histamin hemmen – jenem Stoff, der allergische Reaktionen auslöst. Auch Ölsäuren im Reishi tragen zur Regulierung allergischer Prozesse bei.
Dank seiner immunmodulierenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften kann Reishi Symptome wie Juckreiz oder Atembeschwerden lindern.
6. Verlangsamung des Alterungsprozesses
Reishi kann altersbedingte Prozesse verlangsamen und typische Symptome des Alterns mildern – vielleicht der Grund für seinen Namen als „Pilz der Unsterblichkeit“.
Studien chinesischer Universitäten zeigen, dass seine Anti-Aging-Wirkung vor allem auf antioxidativen, immunmodulierenden und neuroprotektiven Effekten beruht. Reishi kann kognitive Fähigkeiten unterstützen und bei altersbedingten Gelenkproblemen wie Arthrose helfen.
Sicherheitshinweise
Reishi hat nur sehr wenige Nebenwirkungen. In seltenen Fällen wurden beim Menschen leichte Übelkeit oder Schlaflosigkeit beobachtet. Führe ihn langsam ein, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
- Nicht gleichzeitig mit Blutverdünnern anwenden
- Nicht bei trächtigen oder säugenden Hündinnen einsetzen
- Bei Lebererkrankungen unbedingt vorher den Tierarzt konsultieren
Wie wählst du den richtigen Heilpilz aus?
Ich empfehle grundsätzlich, Heilpflanzen und Heilpilze in ihrer Ganzform zu verwenden. Neben den Wirkstoffen enthalten sie zahlreiche weitere Bestandteile, die die Aufnahme verbessern und die Wirkung unterstützen.
Bleib gesund!
Magyari Detti
Hundeherbalistin